Führer:innen

Thomas Kraft

THOMAS KRAFT

„Ich war hochmütig“, sagt Thomas Kraft heute –und möchte bei seinen Führungen nicht nur zeigen, wo in Not geratene Menschen Hilfe bekommen, sondern auch, „dass niemand davor gefeit ist, über seine Füße zu stolpern.“

Klaus Billmeyer

KLAUS BILLMEYER

Klaus Billmeyer kennt das Leben auf der Straße und mag Menschen, die miteinander reden. Das macht der gebürtige Spalter selbst gerne – und steht zu seinem Leben mit allen Schrammen und Schönheiten. Er berichtet vom Alltag auf der Straße, führt an Orte der Hilfe, gibt Einblicke in die Szene.

Steve Zeuner

Steve Zeuner

Steve Zeuner, Jahrgang 1979, kam als 18-Jähriger zum Straßenkreuzer – und ist geblieben. Seit Anfang 2018 gehört er zum SchichtWechsel-Team. Das wollte er unbedingt, weil er weiterkommen will, weil er nicht aufgibt und die Herausforderung sucht. Schön fände Steve es, wenn Leute, die auf der Straße leben, nicht abwertend betrachtet werden.

Richie Steeger

Richie Steeger

Lange überlegt hat Richie Steeger nicht, ob er den SchichtWechsel unterstützen will. „Absolut genial“ findet er das Konzept – und stellt nun im Rahmen der Stadtführungen diejenigen Einrichtungen vor, bei denen er bis vor wenigen Jahren selbst vorstellig werden musste.

Sonja Bild

Sonja Schönbühler

Jahrgang 1980 kam 2023 zum Straßenkreuzer. Sie ist Fremdsprachen Korrespondentin und kam mit 15 das erste Mal in Kontakt mit Drogen. Heute ist ihr wichtig, durch Ihre eigene Geschichte Einblick und Verständnis in die Situation von Obdachlosen und Drogensüchtigen zugeben.

Schauspielunterricht für die Straßenkreuzerführungen

Ils Duman

Sie war ein Baby, als ihre Mutter sie im Müll entsorgte, sie war ein Kind, als sie die ersten Drogen nahm und 40, als sie begann, sich zu retten. Als SchichtWechslerin führt Ils Duman heute an Orte, an denen Drogenabhängige Hilfe bekommen und erzählt von ihrem Leben und Ringen um Souveränität.

Markus Bild

Markus Fox

Jahrgang 1984 kam 2023 zum Straßenkreuzer.  Er hat Heizungs- und Lüftungsbauer gelernt, eine abgeschlossene Gesellenprüfung und sich trotz Drogen immer wieder hochgekämpft. Als er mit 32 wegen seiner Epilepsie berentet wurde, war das für ihn wie ein Schlag ins Gesicht. Seit er als Stadtführer arbeitet, und so viel positives Feedback bekommt, geht es mit seinem Selbstbewusstsein wieder bergauf.